Armin Metschies unterrichtet Kontrabass im Einzelunterricht in Siegen.

Kursangebot

Unterrichtsart Dauer Turnus Honorar
Einzelunterricht 30 Minuten wöchentlich 62 € /mtl.
Einzelunterricht 45 Minuten wöchentlich 82 € /mtl.

Der Unterricht in Siegen erfolgt Montags bzw. Mittwochs nach Terminabsprache

Bei dem angegebenen Preis handelt es sich um den durchschnittlichen Monatspreis. Dieser basiert auf der Jahresgebühr, die zur einfacheren Abrechnung auf alle 12 Kalendermonate umgebrochen wird. Der Monatspreis ist durchgehend, auch in den Ferien, fällig.

Der Kontrabass

Da der Kontrabass sowohl bauliche Eigenschaften der Violine als auch der Gamben aufweist, herrscht Uneinigkeit über seine Familienzugehörigkeit. Für die Violinfamilie sprechen die F-förmigen Schalllöcher (F-Löcher), die Anzahl der Saiten, die Schnecke am Ende des Wirbelkastens und das bundlose Griffbrett, für die Gambenfamilie die meistens abfallenden Schultern. Es gibt Kontrabässe mit gewölbtem Geigenboden und flachem, oben abgeknickten Gambenboden. Italienische Modelle entsprechen stärker der Violinform. Der heutige Kontrabass hatte zahlreiche Vorgänger mit unterschiedlichen Namen. Einer davon war der Violone, dessen Familienzugehörigkeit ebenso ungeklärt ist wie die des Kontrabasses, da auch dieser sowohl als „Bassvioline“ (viersaitig, ohne Bünde, Violinform) wie auch als „Bassgambe“ (fünf- oder sechssaitig, mit Bünden, Gambenform) existierte.
Detailbild des Steges und der Saiten
Detailbild des Steges und der Saiten

Die vier Saiten des heutigen Kontrabasses sind meistens in Quarten (‚E-‚A-D-G) gestimmt. Da dem Instrument unterhalb der E-Saite vier Töne fehlen, die im Sinfonieorchester häufig gebraucht werden (‚Es-‚D-‚Des-‚C), werden dort auch Kontrabässe mit einer fünften Saite verwendet, die auf Kontra-C (in Deutschland auch Subkontra-H) gestimmt wird. Alternativ zum Fünfsaiter werden in den USA und Kanada auch Instrumente verwendet, bei denen über einen Hebelmechanismus (C-Maschine) der schwingende Teil der E-Saite in den Wirbelkasten hinein verlängert werden kann, um Töne bis zum Kontra-C zu erzeugen. In den USA und Kanada setzt sich eine stetig größer werdende Gruppe von Kontrabassisten für die Wiederbelebung der historischen Quintstimmung (‚C-‚G-D-A) ein, womit der Hebelmechanismus entbehrlich würde. Dies erforderte allerdings auch eine völlig andere Grifftechnik in der linken Hand, da diese zu klein ist, um ohne Veränderung der Handposition alle Töne (analog zum Cello) zu greifen. (siehe unten "linke Hand")

Für das Solospiel auf dem Kontrabass wird häufig die „Solostimmung“ verlangt: Bei dieser ist jede Saite gegenüber der „Orchesterstimmung“ E-A-D-G um einen Ganzton höher gestimmt (Fis-H-E-A), was durch die etwas dünnere Bauart einen helleren Klang zur Folge hat.

Der Kontrabass wird mit verschiedenen Mensuren konstruiert, die auf die Körpergröße des Spielers abgestimmt sind. Für Kinder und Jugendliche gibt es den Achtel-, Viertel- oder Halbbass mit Mensuren um die 80, 90 bzw. 97 cm. Für Erwachsene ist der Dreiviertelbass mit 104-106 cm Mensur heute am weitesten verbreitet. Im Orchester findet man auch den 4/4-Bass mit einer Mensur über 107 (bis 110) cm.

Eine moderne Variante ist der E-Kontrabass (Electric Upright Bass), bei dem der Korpus nicht mehr vorhanden oder stark verkleinert ist.

(Quelle: Wikipedia)